Volle Erziehung
Der Begriff "Volle Erziehung" stammt aus dem Jugendwohlfahrtsgesetz (siehe §§37 und 39 OÖ JWG 1991, Jugendwohlfahrt OÖ).
Nicht alle Problemlagen können durch mobile Betreuung aufgefangen werden. Wenn die familiären Ressourcen und Kompetenzen nicht ausreichend gestützt werden können, ist eine Fremdunterbringung eines Kindes der beste Weg, um seine Entwicklungschancen zu wahren. Dafür bieten wir unsere sozialpädagogischen Wohngruppen an. Das sind familienähnliche Wohngruppen, die meist rund um die Uhr durch sozialpädagigisches Fachpersonal – möglichst in Kooperation mit der Herkunftsfamilie – betreut werden.
Ziel der Vollen Erziehung ist es, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung bestmöglich zu fördern, traumatische Erlebnisse und die vielfältigen Ausdrucksformen von sozialen Störungen zu bearbeiten, Sicherheit zu gewähren und – sofern eine Rückführung in die Familie nicht möglich ist, sie auf ihrem Weg in die Verselbständigung zu begleiten und zu unterstützen.
Wir können intern eine große Palette an Leistungen zusätzlich zur Verfügung stellen:
- medizinische und klinisch-psychologische Diagnostik,
- Therapie: Psychotherapie, Familientherapie, Ergotherapie, Logopädie,...
- durchgängige sozialpädagogische Betreuung, ohne dass die Kinder und Jugendlichen in eine andere Einrichtung wechseln müssen,
- Arbeitstraining.
Im Rahmen der Vollen Erziehung führen wir
- 3 Kindergruppen im Sonderkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie (6-13-Jährige)
- 4 Sozialpädagogische Wohngruppen (12-18-Jährige) in Oberösterreich
- 2 Intensivpädagogische Burschen-Wohngruppen in Niederösterreich






